Bürgerbeteiligungsverfahren Seilbahn

Am 21. September startet die Bürgerbeteiligung. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger werden sich an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit allen Aspekten der Seilbahn beschäftigen und dazu Expertenvorträge zu Verkehrs,- Planungs- und Umweltfragen, Sicherheitsfragen, Fragen der Finanzierung, touristische Chancen etc. hören. Auch die Seilbahngegner und – befürworter kommen zu Wort. Im Anschluss diskutieren die Bürger die Vorschläge; die Anmerkungen werden abschließend zusammengefasst. Die Ergebnisse des Verfahrens werden in einem Bürgergutachten zusammengestellt und zum Jahresende dem Stadtrat vorgelegt.

Die WSW haben die technischen und wirtschaftlichen Aspekte einer Seilbahn weiter konkretisiert und stellen die Ergebnisse im Rahmen der Erarbeitung des Bürgergutachtens vor.

Die Informationen zum Busliniennetz, zur Seilbahntrasse und zur Finanzierung haben wir vorab für Sie zur Verfügung gestellt. Weiterlesen …

Rat beschließt die Prüfung der Realisierbarkeit …

… in seiner Sitzung am Montag, 7. März, hat der Rat der Stadt Wuppertal die Verwaltung mit der Prüfung der Realisierbarkeit des Baus einer Seilbahn unter Beteiligung der WSW beauftragt. Das Prüfverfahren soll ergebnisoffen sein und sich vor allem mit juristischen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit dem Projekt beschäftigen. Nach Vorlage der Prüfergebnisse soll der Stadtrat Ende 2016 im Rahmen eines Grundsatzbeschlusses entscheiden, ob das Projekt weiter geführt wird.

Der Stadtrat hat außerdem entschieden, die Prüfungen durch ein Bürgerbeteiligungsverfahren zu begleiten. Unter anderem soll ein Bürgergutachten erstellt werden. Dafür werden durch ein repräsentatives Zufallsauswahlverfahren Wuppertaler/innen ermittelt, die Gelegenheit haben, sich intensiv mit der Seilbahnthematik zu befassen und dazu auch Experten sowie Akteure aus Bürgerschaft und Lokalpolitik zu hören. Durch die Bürgerbeteiligungsformate soll eine frühzeitige Einbindung der Bürger/innen Wuppertals und Interessenträger in das Projekt und ein sachlicher Austauschs von Argumenten erzielt werden. Darüber hinaus soll die Transparenz über Prüfungsergebnisse hergestellt und ein lösungsorientierten Umgang mit Konflikten und unterschiedlichen Interessenslagen erreicht werden.

Die WSW hatten bereits bei der Vorstellung der Idee einer innerstädtischen Seilbahn erklärt, dass sie Bau und Betrieb einer Seilbahn auf der Strecke Hauptbahnhof – Universität – Küllenhahn für technisch machbar und wirtschaftlich darstellbar halten. In einer Reihe von Info-Veranstaltungen konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bereits umfassend über die Seilbahnidee informieren. In der Stadt haben sich Bürgerinitiativen sowohl von Befürwortern, als auch von Seilbahngegnern gegründet. Kritiker hatten u. a. moniert, dass Stadt und WSW bei ihrer Einschätzung der Realisierbarkeit einer Seilbahn vor allem rechtliche Fragen zu wenig berücksichtigt hätten. Dies wird nun ein Schwerpunkt der weiteren Prüfung sein.

Ein Mehrwert für die ganze Stadt

Mit einer Seilbahn auf die Südhöhen schweben, das wäre nicht nur eine nachhaltige Verkehrslösung für die Anbindung von Universität und Schulzentrum Süd – es könnte den Bürgern und Besuchern der Stadt Wuppertal auch neue Aussichten und eine neue Verkehrsattraktion bescheren.

Die WSW haben im vergangenen halben Jahr die Idee einer Seilbahn auf ihre Machbarkeit hin untersucht und können als Ergebnis festhalten, dass sie technisch realisierbar ist und wirtschaftlich betrieben werden kann. Aber natürlich birgt ein solches Großprojekt auch Risiken.

Vor allem aber stellt sich die Frage: Wollen die Menschen in Wuppertal eine Seilbahn? Darum ist uns die Bürgerbeteiligung bei diesem Projekt ganz besonders wichtig. Deshalb stellen wir die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie allen interessierten Wuppertalern und Wuppertalerinnen im Detail vor, um mit ihnen zu diskutieren und ihre Meinungen zu diesem Projekt kennen zu lernen.

Die Machbarkeitsstudie (7,6 Mb) und weitere Dokumente können Sie auf der Seite Projekt Seilbahn herunterladen.

Exkursionen zur Seilbahn nach Koblenz

Die Exkursionen am 18. Juli und 1. August sind ausgebucht. Derzeit prüfen wir, ob wir eine weitere Fahrt anbieten können. Hierzu werden wir uns zeitnah bei allen angemeldeten Interessenten melden.