Bürgerbeteiligungsverfahren Seilbahn

Das Programm und die Vorträge der laufenden Bürgerbeteiligungsveranstaltung finden Sie auf der Website der Stadt Wuppertal.

Am 21. September 2016 startete das Bürgerbeteiligungsverfahren, bei dem sich rund 60 Bürgerinnen und Bürger an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit allen Aspekten der Seilbahn beschäftigten. Zur Anhörung kamen Expertenvorträge zu Verkehrs,- Planungs- und Umweltfragen, Sicherheitsfragen, Fragen der Finanzierung, touristische Chancen etc.  Auch die Seilbahngegner und – befürworter kamen zu Wort.

Die Ergebnisse des Verfahrens wurden in einem Bürgergutachten zusammengestellt und am 04. November 2016 Oberbürgermeister Andreas Mucke in einem feierlichen Akt mit etwa 100 Gästen übergeben. Dieser bedankte sich bei den 48 Gutachterinnen und Gutachtern für Ihr Engagement.

Das Bürgergutachten und die zugehörige Pressemitteilung der Stadt Wuppertal finden Sie hier:

Das Bürgergutachten und ein rechtliches Gutachten wurden als Informations- und Bewertungsgrundlage dem Rat der Stadt Wuppertal für die Sitzung am 19. Dezember 2016 zugeleitet.

Ergebnisse des Bürgergutachtens

Die WSW haben die technischen und wirtschaftlichen Aspekte einer Seilbahn weiter konkretisiert und stellen die Ergebnisse im Rahmen der Erarbeitung des Bürgergutachtens vor. Die Informationen zum Busliniennetz, zur Seilbahntrasse und zur Finanzierung haben wir vorab für Sie zur Verfügung gestellt.

Zu der vorgesehenen Seilbahntrasse und den Fahrgastzahlen folgende Hinweise:

Die Fahrgastzahlen sind in den Varianten „Busnetz mit Seilbahn“ und „Busnetz ohne Seilbahn“ so aufbereitet, dass die Nachfrage auf den einzelnen Streckenabschnitten zwischen Hauptbahnhof – Universität und Küllenhahn deutlich wird.

Änderungen an der Planung

Aufgrund der planerischen Konkretisierung der Seilbahntrasse seit der Veröffentlichung der „Vorstudie zur technischen Machbarkeit einer Seilbahnverbindung in der Stadt Wuppertal“ im Mai 2015 sind folgende Änderungen in die Planung eingeflossen:

Talstation
Die Lage wurde als Folge der Standortanpassung der Stütze 1 leicht nach Westen verschoben.

Stütze 1
Der Abstand der Unterkante der Gondel zur Bebauung Distelbeck wurde konkret ermittelt (6,9 bzw. 9,0 m).
Der Hinweis, dass die Stütze nicht im Außenbereich der Kindertagesstätte liegen sollte, wurde aufgegriffen. Die Stütze steht nunmehr weiter südwestlich.

Mittelstation
Die Lage wurde aufgrund der Standortanpassung der Stütze 1 und Detailbetrachtung in der Schnittstelle zur darunterliegenden Max-Horkheimer-Straße leicht angepasst.

Stütze 4
Es erfolgte eine Standortanpassung nach Süden, so dass das Fundament nicht mehr im kleinen Bachlauf innerhalb des nördlichen Kleingartenbereichs liegt. Dadurch Minimierung der Anzahl betroffener Parzellen.

Stütze 5
Es erfolgte eine Standortanpassung nach Süden, so dass das Fundament weiter vom Quellgebiet entfernt liegt.

Bergstation
Die Lage wurde leicht nach Süden verschoben. Der Abstand der Unterkante der Gondel zur Bebauung des Lavaterwegs wurde konkret ermittelt (6,0 m).

Projektseite der Stadt Wuppertal

Hier geht es zur Projektseite des Dezernats für Bürgerbeteiligung der Stadt Wuppertal.