FAQ

Hier finden Sie zahlreiche Fragen zum Seilbahn-Projekt und Antworten dazu. Viele Fragen und Antworten sind dabei aus den zahlreichen Gesprächen im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens und den verschiedenen Expertenanhörungen 2017 entstanden. Die aktuelle Antworten stehen unter den jeweiligen Rubriken. Frühere Versionen der FAQ sind am Ende der Seite verlinkt.

Seilbahnpotential und Busnetz

Dimensionierung der Seilbahn und Nachfrage

  • die Seilbahn kann bis 3.500 Fahrgäste je Stunde und Richtung transportieren
  • die berechnete Auslastung der Seilbahn nach dem Verkehrsmodell:
    2.100 Fahrgäste in der Spitzenstunde (Auslastung 60%)
    1.000 Fahrgäste in den Spitzen-20-Minuten (Auslastung 86%)

Seilbahn und alternative Antriebe

  • Fahrzeuge mit alternativen Antrieben helfen nicht, das Kapazitätsproblem zu lösen
  • entsprechende Konzepte gibt es derzeit nur in Testbetrieben
  • Tests haben gezeigt, dass die Topografie im Tal für Hybrid, Elektro etc. problematisch ist

Warum Anpassungen in Cronenberg obwohl keine Seilbahn?

  • das Angebotskonzept gilt für den Gesamtkorridor Hauptbahnhof – Südstadt – Cronenberg
  • das Angebot wird auf das leistungsfähige System Seilbahn ausgerichtet
  • auf nachfragestarken Achsen (z.B. Berghausen – Cronenberg Rathaus, Remscheid Zentrum – Kaisergarten) bleibt das Taktangebot im Berufs- und Schülerverkehr unverändert bzw. wird verstärkt; auf anderen Achsen (z.B. Solingen Zentrum – Cronenberg Rathaus) wird das Taktangebot der Nachfrage angepasst. Ebenso erfolgen Taktanpassungen entsprechend der Nachfrage in den Nebenverkehrszeiten.
  • das geplante Angebot wird durch das Verkehrsmodell bestätigt

Gute standardisierte Bewertung, warum können Anpassungen im Busnetz nicht moderater ausfallen?

  • standardisierte Bewertung ist eine rein volkswirtschaftliche Betrachtung
  • WSW ist als wirtschaftlich agierendes Unternehmen an einer mind. kostenneutralen Umsetzung gelegen
  • das Busangebot entspricht der Fahrgastnachfrage (Verkehrsmodell)

Reisezeiten

  • Betrachtung Reisezeiten WSW mobil mit neuem Busbahnhof (2024) mit Umsteigezeit von/zur Seilbahn drei Minuten.
  • Aus Verkehrsmodell und Nutzen-Kosten-Untersuchung mehr Fahrgäste mit günstigerer Reisezeit.

Fußwege Universität

  • Universität plant Ausrichtung auf Seilbahnstation
  • Direkter Übergang in Form einer barrierefreien Rampe von Station auf Uni-Ebene geplant

Nahverkehrsplan (NVP)

  • die Planungen der Seilbahn mit Betrachtung des Planungskorridors sind zunächst unabhängig vom NVP
  • im Rahmen des NVP erfolgt eine Analyse des Gesamtnetz mit/ohne Seilbahn (abhängig von Ratsbeschluss)

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Finanzierung/Wirtschaftlichkeit

Energieverbrauch

  • 2,2 GWh / Jahr → Ansatz für Kalkulation
  • Energieverbrauch Schwebebahn 5,3 GWh / Jahr (mit 2‘-Takt vsl. + ca. 30% -> vsl. ca. 6,9 GWh / Jahr) [reiner Fahrstrom]
  • Wert wurde anhand von realen Zählerdaten der Seilbahn Koblenz auf Wuppertal umgelegt
  • tatsächlicher Verbrauch erst im Realbetrieb messbar, daher 10% Risikoaufschlag in Kalkulation enthalten
  • Betrieb mit „grünem Strom“

Mehreinnahmen durch Seilbahn

  • die Potentialabschätzung durch den WSW-Vertrieb ist konservativ angelegt
  • die Mehreinnahmen ergeben sich im Wesentlichen aus Barverkäufen, z.T. Abo-Kunden, Stärkung Uni-Standort
  • Fahrgeldeinnahmen 2016: 77 Mio.€;  im Vergleich dazu wird mit 0,5 Mio.€ Mehreinnahmen aus Seilbahn gerechnet (ca. 0,6%)
  • insgesamt haben die WSW 76.000 Abo-Kunden (Prognose: ca. 0,2% Zuwachs durch Seilbahn)

Höhe der Planungskosten im weiteren Projektverlauf

  • 2017 bis 2020 – ca. 5,0 Mio. € – (Vorab-)Sicherung Fläche Talstation, detaillierte Entwurfsplanung, Vorbereitung Planfeststellungsverfahren
  • 2020 bis 2023 – ca. 2,2 Mio. € – Begleitung Planfeststellungsverfahren, Ausführungsplanung,  …
  • 2023 bis 2025 – ca. 3,9 Mio. € – Architekturwettbewerb, Bau,  …

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Verschiedenes

Stillstandzeiten

  • Geplante Stillstandzeiten außerhalb der Betriebszeiten (06 bis 22 h).
  • Ungeplante Stillstandzeiten (Gewitter, Stromausfall) analog Schwebebahn: Dispositiver Einsatz Busersatzverkehr.

Seilbahn bis Cronenberg

  • mögliche Flächen für einen Stationsstandort sind wenig geeignet (Gelände Kriegermal, hinter ehemaligem Akzenta/Aldi, nördlich des ehemaligen Bahnhofsgebäudes)
  • die Potentiale für eine Direktverbindung sind aber auch zu gering
  • dadurch ist eine Finanzierung nicht zu verantworten

Mobilitätseingeschränkte / Umsteigezwang für Gehbehinderte

  • Direktverbindungen weiterhin über Linien 615, 625 jeweils 2x die Stunde möglich
  • das System Seilbahn ist zu 100 Prozent barrierefrei:  Aufzugsanlagen, Rampen und ebenerdiger Ein- / Ausstieg bei geringer Kabinengeschwindigkeit
  • Mitfahrt Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen, usw. selbstverständlich möglich

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Entschädigungen

Im Planfeststellungsverfahren, dass durch die Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt wird, kommt es zur Abwägung der öffentlichen und privaten Interessen u. A. mit Festsetzung von Entschädigungen.

Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens besteht die Möglichkeit – bei der Anhörungsbehörde oder der Gemeinde – Einwendungen gegen den Bau der Seilbahn zu erheben. Die erhobenen Einwendungen werden mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Betroffenen sowie denjenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben, erörtert.

Im Rahmen dieser Erörterung wird entweder eine Einigung zwischen den Parteien erzielt oder die Planfeststellungsbehörde legt im Anschluss entsprechende Kompensationen im Planfeststellungsbeschluss fest.

→ Planfeststellungsbeschluss erfolgt.

Gegen den Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses kann Klage eingelegt werden.

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Wuppertal 2025

Prozess zur Erarbeitung einer Strategie für Wuppertal 2025
Mut und Engagement – sie bilden die Basis der Strategie Wuppertal 2025, die unsere Stadt zukunftsfähig macht. Bei dem Prozess der Entwicklung dieser Strategie 2025 sind wir neue Wege gegangen und haben wesentlich auf die Beteiligung der Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger gesetzt. Entstanden ist ein Programm, das maßgeblich von den Ideen und Vorschlägen der Wuppertaler geprägt ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Ältere Versionen der FAQ

Wir haben die FAQ bereits mehrfach überarbeitet, den jeweiligen Stand vor der Überarbeitung finden Sie hier archiviert.

FAQ Stand Mai 2017
Die FAQ basierend auf den zahlreichen Gesprächen im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens und den verschiedenen Expertenanhörungen. Diesen Stand finden Sie hier.

FAQ Stand 2015
Bereits vor dem Bürgerbeteiligungsverfahren gab es zahlreiche Gespräche und Veranstaltungen. Die Antworten zu den Anregungen und Fragen innerhalb dieser Veranstaltungen finden Sie hier.

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